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"Erschießen will ich nicht"
Als Offizier und Christ im Totalen Krieg

Das Kriegstagebuch des Dr. August Töpperwien
3.9.1939 - 6.5.1945

Herausgegeben von Hubert Orlowski und Thomas F. Schneider

Format: 24 x 16,5 cm, 390 S., gebunden, 2006.
ISBN 978-3-935873-17-8
14,80 EUR

Das vorliegende Kriegstagebuch, das die gesamte Zeit des Zweiten Weltkriegs umfasst, erlaubt in weiten Teilen einen außergewöhnlich authentischen Blick auf das Kriegsgeschehen unmittelbar hinter der deutschen Ostfront. Der Autor, ein humanistisch gebildeter Wehrmachtsoffizier, war dort mit der Organisation und Verwaltung verschiedener deutscher Kriegsgefangenenlager betraut.

Kennzeichnend für das Tagebuch ist die zunehmende Not des Autors, als gleichermaßen überzeugter Offizier und Christ das eigene Handeln in einem Krieg zu rechtfertigen, der immer deutlicher als Vernichtungskrieg empfunden wird. Der tiefe Zwiespalt zwischen Führertreue und christlichem Bekenntnis wird in den Aufzeichnungen ausführlich reflektiert und vielfach gebrochen.

Die wissenschaftliche Edition dieses zeitgeschichtlichen Dokuments ist das Ergebnis einer grenzübergreifenden deutsch-polnischen Zusammenarbeit. Verantwortlich dafür zeichnen Hubert Orlowski, Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Poznan, und PD Dr. phil. habil. Thomas Schneider, Leiter des Erich Maria Remarque-Zentrums an der Univsersität Osnabrück.

Das Tagebuch wirft zahlreiche Fragen auf, die bis heute auf eine Antwort warten. Ohne Zweifel leistet es einen wichtigen Beitrag zu der vielschichtigen aktuellen Diskussion um die deutsche Kriegsvergangenheit.

Der Deutschlandfunk widmete dem Tagebuch am 3. Mai 2005 ein 45minütiges Radiofeature. Es liegt dem Band als CD bei.

Die Publikation wurde vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt (MGFA) in Potsdam gefördert.


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